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Zoodles mit Spinatsoße
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Wissenswertes zum Spinat
Von Kindern oft gehasst, seit Popeye für seine Superkräfte bekannt und mittlerweile als Superfood mit Beauty-Effekt rangierend: Der Spinat!
Das tolle grüne Blattgemüse ist ein wahres Multitalent: So strotzt Spinat nicht vor Nährstoffen und ist unglaublich vielseitig in der Küche einsetzbar - er gilt auch als Heilmittel gegen Darmprobleme und Fieber und soll sogar Krebs vorbeugen.
Herkunft des Spinats
Es wird angenommen, dass der Spinat seinen Ursprung im Orient hat. Vor vielen tausend Jahren soll er im persisch-arabischen Raum erstmals kultiviert worden sein und erhielt damals die vielversprechende Bezeichnung „Prinz aller Gemüse“.
Vom dort gelangte der Spinat durch die Mauren im 11. Jahrhundert zunächst nach Spanien und fand von dort seinen Weg in andere europäische Länder. Bald erfreute sich das gründe Blattgemüse großer Beliebtheit. Sogar die Frau von Heinrich II, dem König Frankreichs erkor Spinat zu ihrem Lieblingsgemüse. Seit dem 16. Jahrhundert wird der Spinat auch in Deutschland kultiviert.
Heute wird Spinat, mit Ausnahme der Tropen, weltweit angebaut. In Europa zählt Deutschland, neben Italien und Frankreich, zu den Hauptanbaugebieten.
Kaum zu glauben: Allein in Deutschland werden mehr als 60 000 Tonnen pro Jahr geerntet. In den Supermärkten wird allerdings ein Großteil der Ernte in Form von Tiefkühlprodukten angeboten und nur etwa 15 Prozent der Ernte kommt als frischer Spinat in die Regale.
Wann hat Spinat Saison?
Hierzulande hat der Spinat eigentlich fast das ganze Jahr Saison! So sind die heimischen Produkte beinahe ganzjährig im Supermarkt erhältlich. Spinat-Hauptsaison ist jedoch zwischen März und Mai, sowie zwischen Juni und November.
Wer beim jungen Frühlingsspinat zuschlägt, erhält besonders zarte Blätter, die Herbsternte zeichnet sich dagegen durch robuste, geschmacklich eher herbe Blätter aus.
In den Wintermonaten bieten die Supermärkten dagegen Importprodukte oder Tiefkühlspinat an.
Spinat: Sorten& Geschmack
Der Spinat ist ein Blattgemüse und gehört zu der Familie der Gänsefuchsgewächse. Eng verwandt ist er unter anderem mit Roter Beete und Mangold. Letzterer ähnelt ihm nach der Zubereitung sowohl optisch, als auch im herb-würzigen Geschmack.
Frischer Spinat besticht rein optisch durch seine satt dunkelgrünen Blätter, die oval-, pfeilspitzförmig bis länglich, glatt oder kraus sein können. In den Läden wird er entweder in Form von losen, glatten Blättern oder als Blätterbusch samt Wurzelansatz angeboten. Man spricht dabei von Blatt- oder Wurzelspinat.
Wurzelspinat wird maschinell geerntet, wohingegen Blattspinat Blatt für Blatt mühsam per Hand geerntet wird. Kein Wunder also, dass Blattspinat in den Supermärkten preislich höher liegt.
Qualitativ unterscheiden sich beide Varianten aber nicht, abgesehen davon, dass der handverlesene Blattspinat etwas zartere Blätter aufweist, die auch im rohen Zustand gut verzehrt werden können. Spezielle Spinat-Sorten die darüber hinaus in den hiesigen Supermärkten angeboten werden, sind die kleinblättrigen „Baby-Leafs“ oder die optisch interessante rotstielige Sorte „Reddy“.
Geschmacklich variiert Spinat je nach Erntesaison von mild bis herb, kräftig und etwas bitter.
Nährwerte: Wie gesund ist Spinat?
Dass Spinat der Eisenlieferant Nummer Eins ist, ist leider ein Irrtum, der auf einem simplen Kommafehler beruht! So wurde fälschlicherweise angenommen, dass Spinat pro 100 Gramm 35 mg Eisen enthielte. Der eigentliche Wert liegt aber nur bei 3,5 mg!
Hinzu kommt, dass Spinat Oxalsäure enthält, wodurch die Aufnahme von Eisen im Darm nochmal verringert wird. Geht es um die Eisenaufnahme, sollte man also besser zu einem Rib Eye greifen, denn das Eisen aus tierischen Lebensmitteln kann wesentlich besser verwertet werden.
Trotzdem: Spinat ist eine wichtige Quelle an Vitaminen und Mineralstoffen, weshalb das grüne Blattgemüse keinesfalls im Speiseplan fehlen sollte. Spinat ist zudem sehr kalorienarm, regt die Verdauung an und ist sogar als Anti-Aging-Produkt bekannt.
Auch gilt das gründe Blattgemüse als Lieferant von Beta Carotinen, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Bereits mit einer Schale Spinat am Tag ist der menschliche Bedarf an Beta-Carotinen abgedeckt! Spinat enthält außerdem Kalium, Magnesium und Vitamin C. Durch seinen Vitamingehalt und seine antioxidative Wirkung kann er möglicherweise sogar das Krebsrisiko senken.
Nährwerte | pro 100 Gramm |
Kalorien | 23 kcal |
Kohlenhydrate | 3,6 g |
Protein | 2,9 g |
Fett | 0,4 g |
Kalzium | 99 mg |
Magnesium | 79 mg |
Kalium | 558 mg |
Vitamin C | 28,1 mg |
Vitamin A | 0,8 mg |
Vitamin B6 | 0,2 mg |
Eisen | 3,5 mg |
Spinat lagern und einkaufen
Am besten schmeckt Spinat frisch, daher sollte man beim Einkauf auf dunkelgrüne und knackige Blätter achten. Lagert Spinat zu lange – und das ist schon nach bereits zwei Tagen der Fall – werden seine Blätter schnell welk und fleckig. Zu genießen ist der Spinat dann aufgrund seines bitteren Geschmacks nicht mehr und er hat zudem viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Wer sich also etwas Gutes tun will, sollte Spinat immer frisch zubereiten.
Findet man entsprechende frische Produkte nicht im Supermarkt, stellen Tiefkühlprodukte eine gute Alternative dar, denn sie reichen von der Qualität her fast an frischen Spinat heran. Das liegt daran, dass der Spinat kurz nach der Ernte blanchiert und dann schockgefrostet wird, wodurch Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Vor allem das wertvolle Vitamin C, das sich bei Luft und Sonne schnell verabschiedet, bleibt so erhalten.
Zuhause fühlt sich Spinat im Kühlschrank am wohlsten, wo man ihn am Besten in einem feuchten Tuch eingeschlagen lagert. Er sollte außerdem nicht in die Nähe von ethylenproduzierenden Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Tomaten, Äpfel oder Bananen, gelangen. Diese nachreifenden Produkte tragen dazu bei, dass der Spinat schneller welk wird.
Wie bereitet man Spinat zu?
Der Spinat ist ein richtiges Sensibelchen, das schonend behandelt werden will. Bereits beim Waschen gilt es einiges zu beachten.
So sollte man den Spinat auf keinen Fall zu lange im Wasser liegen lassen. Denn so nimmt man in Kauf, dass wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin C verloren gehen. Es empfiehlt sich deshalb die Blätter nach und nach in einer großen Schüssel mit kaltem Wasser zu waschen und sie anschließend in ein Sieb zum Abtropfen zu geben.
Dann die holzigen Stiele entfernen und schon kann man mit der Zubereitung starten! Dabei hat sich das Dünsten mit wenig Wasser als die schonendste Zubereitungsvariante bewährt, aber der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt: So schmeckt der Spinat püriert oder gekocht, auf der Pizza, im Salat oder als Füllung.
Das Multitalent Spinat gilt seit einiger Zeit sogar als beliebte Zutat im Smoothie, wofür sich die frischen Frühlingsblätter besonders gut eignen. Wer eher auf deftiges Gemüse, Suppen oder Eintöpfe steht, ist dagegen mit dem herben Winterspinat besonders gut bedient. Eine Priese Muskat sorgt dabei übrigens für das ultimative Geschmackserlebnis! Auch eine mitgedünstete Zehe Knoblauch tut ihr Übriges.
Ansonsten lässt sich Spinat mit den verschiedensten Gemüsesorten, wie etwa Tomate, Fenchel oder Kartoffel kombinieren und auch in der Zusammenstellung mit Rindfleisch, Hühnchen oder Lachs ist er ein Highlight!
Hat man ein besonders leckeres Gericht gezaubert, sollte man es aber am nächsten Tag besser nicht aufwärmen: Das im Spinat enthaltene Nitrat wird bei langem Warmhalten oder mehrmaligem Aufwärmen in das schädliche Nitrit umgewandelt, das den Sauerstofftransport im Blut negativ beeinflusst.
Kochen, Snacken, Backen: Die besten Spinat – Rezepte
Bei der Zubereitung von Spinat sind der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt! Auch aus der Paleo-Küche ist das grüne Blattgemüse nicht wegzudenken. Lasst euch von unseren liebsten Spinatrezepten inspirieren:
- Grüne Erfrischung: Grünkohl Spinat Smoothie
- Unsere feurige Vitaminbombe: Feuriges Spinatcurry
- Der perfekte Start in den Tag: Frühstücksbowl
- Lasagne mal anders: Kohlrabi-Spinat-Lasagne
- Unser Lieblings-Dip: Rotbarsch auf Pfifferling Tomaten
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